Ein Fluss aus Bildern, hitzigen Debatten im Parlament, lauten durchdringenden Stimmen historischer Tragweite. Eben noch schwarz-weiß, dann in Farbe, aus der Vergangenheit übergeblendet in die Gegenwart. Die Stimmen wirken dennoch gleichermaßen (zeit)nah. Sie wollen überzeugen. Was aus ihnen spricht ist Pioniergeist, Wut, Leidenschaft, Fassungslosigkeit. Ob aus den RAF Prozessen, dem Bundestag 1973 oder 2003, es waren zweifelsohne legendäre Ansprachen und Debatten.
"Die Farben des Regenbogens" ist ein Film, der sich zwischen Dokumentation und Drama bewegt und die beiden Gengres gekonnt zu einer spannenden Erzählstruktur montiert. In den Spielfilmsequenzen konzentriert er sich auf die zwei einschneidensten Beziehungs-Phasen seiner Protagonisten: auf den Anfang und das Ende. Schlüssellochperspektive auf "Liebes"-Gedanken. Eine Liebe, die Mächten wie der Entfremdung ausgesetzt ist, und wenn wir die Liebe nicht pflegen, von Kräften wie diesen besiegt wird.
*Mauersegler*, ist zu gleichen Teilen ein Historiendrama und Spionage-Thriller, der im Zeitraffer das Leben zweier Doppel-Agenten beschreibt, derer sich gegenüber stehende Auftraggeber, die Supermächte des Kalten Krieges, sowie ihre ganz persönlichen Unterschiede, sie immer wieder sich gegenseitig entreißen und zueinander finden lassen. Der Zeitraffer springt weit zurück und weit nach vorn, mal nah drann, mal ganz von Weitem, in einer immer mehr in historischen Mythos versinkenden, in Ost und West gespaltenen Welt in der Zeit zwischen 1945 und der Jahrtausendwende.